Vergaser

Apparat zur Carbonisierung der Luft (Vergaser)

Apparat zum Carbonisieren der atmosphärischen Luft, 1865/66:



Das kleine, rechteckige Kästchen ist der eigentliche Vergaser. Ein großer Blasbalg versorgt den Vergaser konstant mit Frischluft.
Diese Oberflächenvergaser verflüchtigten, d.h. verdampften Benzin. Sie waren für Beleuchtungszwecke und den Betrieb von Motoren gedacht. Ein genau dosiertes Benzin – Luft – Gemisch war damit zum Unterschied vom Zerstäuber – Vergaser nicht möglich.



Durch Kapillaren, z.B. Sägespäne, wurde die Oberfläche vergrößert, darin besteht die 1866 patentrechtlich geschützte Verbesserung.

Spritzbürstenvergaser, 1882/83:

Zerstäuber und nicht Verdampfer. Damit wurden auch die Viertaktmotoren von Marcus ausgerüstet. Der bekannte, erhaltene Marcus-Wagen von 1888/89 ist mit einem solchen Vergaser (in der verbesserten Form von 1887) ausgestattet.

Verbesserte Version des Spritzbürstenvergasers (Benzinwärmung) 1887:




Um einer Gemischabmagerung durch Verdunstungskälte zu vermeiden, wurde der Benzinvorrat – die Bürste rotiert im „Tank“ – durch die heißen Abgase gewärmt.

Explosionsmotoren


(C) 2008

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