Spritzbürstenvergaser

Spritzbürstenvergaser-Bilder:







Bei diesem Fahrzeug – Zweiter Marcus Wagen - wird mit einem regelbaren Drehschieber die Frischluftzufuhr zur Abmagerung geregelt, das Gemisch kann also „eingestellt“ werden, wie man heute sagen würde. Die Spritzbürste läuft mit etwa der halben Motordrehzahl. Ein Schauglas zeigt nach dem Prinzip der kommunizierenden Gefäße der Treibstoffpegel an – wie schon gesagt, sind Zerstäuber und Vorratsbehälter eine bauliche Einheit. Am Vergaserdeckel ist ein federbelastetes Druckausgleichsventil angebracht. In der Ansaugleitung zum Motor soll ein Sieb das Eindringen von Schmutzpartikel und, in der anderen Richtung, ein Rückschlagen von Flammen in den Vergaser verhindern.
Daimler und Benz verwendeten bei ihren ersten Fahrzeugen von 1885 – Daimlers „Reitwagen“ - und 1886 - das Dreirad von Benz und die Motorkutsche von Daimler – noch Oberflächenvergaser. Der des Reitwagen war mit einem Schwimmer ausgestattet und so groß wie der Motor selbst.



Erst um 1890 entstand der Spritzdüstenvergaser von Daimler und Maybach, der in seiner Grundkonzeption bis heute fortlebt.



Automobilpioniere


(C) 2008

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