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  • Siegfried Marcus und seine Erfindungen - March 13th, 2014

    Die Erfindungen des Siegfried Marcus sind nicht ganz unumstritten. Im Zusammenhang mit seinen entwickelten Automobilen tauchen oftmals die Namen Daimler und Benz auf. Das liegt daran, dass alle drei Erfinder ihre ersten Fahrzeuge fast zeitgleich bauten, und zwar von 1886 bis 1889. Vergessen darf man außerdem nicht Belgier Lenior, der in Frankreich lebte und bereits 1863 ein Fahrzeug entwickelte, das mit einem Verbrennungsmotor gefahren ist. Dabei muss man sich aber auf seine eigenen Angaben stützen. Nichtsdestotrotz weisen alle diese Fahrzeuge Merkmale heutiger Automobile auf:

    SiegfriedMarcus

    • Verbrennungsmotor
    • aktiv beeinflussbare Lenkung und Bremsen
    • Sitze für Beifahrer und Fahrer

    Harte Konkurrenz der Erfinder

    Daimler konzentrierte sich bei seiner Arbeit auf die Entwicklung des Motors und konnte deshalb schon 1885 den ersten motorradartigen Reitwagen schaffen. Um 1886 motorisierte er eine Kutsche. Insgesamt musste man dabei viel Gewicht sparen, denn damals standen einem gerade einmal 1 PS starke Antriebe zur Verfügung. Aus diesem Grund ließ Marcus ein Fahrgestell anfertigen, das fähig war, einen 280 kg schweren Antriebsmotor aufzunehmen und außerdem den heutigen Autos zumindest auf optischer Ebene recht nahe kommt.

    Jedoch musste er letztendlich ein 3-mal schlechteres Gewicht in Kauf nehmen, als es bei Daimler und Benz der Fall war. Benz entwickelte einen Motor von 110 kg Gewicht, Daimler immerhin von nur 92 kg, wobei die Motorleistung relativ ähnlich war. Insgesamt brachte das Benz Dreirad 265 kg auf die Waage, die Daimler Motorkutsche 290 kg, der Marcus-Wagen allerdings ganze 756 kg. Einige dieser Erfindungen können heute noch in Museen bestaunt werden. Damit weder die Anreise noch das Eintrittsticket zu teuer werden, kann hierbei mittels Gutscheinen gespart werden.

    Ähnlichkeiten und Unterschiede

    Alle 3 Erfinder benutzten Viertaktmotoren, was ihnen durch den Sturz des Ottopatents ermöglicht wurde. Daimler setzte zusammen mit seinem Helfer Maybach auf die Glührohrzündung. Benz vertraute einer elektrischen Induktionszündung und Marcus entwickelte eigenhändig einen Niederspannungsabreißzünder, der vergleichsweise der fortschrittlichste war. Immerhin kam er dem Magnetzünder von Bosch sehr nahe, der erst um 1897 eingeführt wurde. Jedes der Modelle besaß wassergekühlte Motoren, wobei der Marcus-Wagen und das Fahrzeug von Benz nur eine Übersetzung verbaut hatten und Daimler bereits 2 Gänge zur Verfügung standen.

    Die Herstellerfirma des Marcus-Wagens berichtete, dass dieser basierend auf der gewählten Übersetzung nicht fahrbar gewesen sei und erst durch einen verbesserten Antrieb ein Steigungsvermögen von 1 Prozent erreichen konnte. 1892, nur 3 Jahre nach der Fertigstellung des Marcus-Wagens, bot man den Benzwagen als ein verkehrstaugliches Fortbewegungsmittel zum Verkauf an. Besonderen Wert legte Benz bei seinem Automobil auf die Einheit von Motor und Fahrgestell. Schon früh konnten seine Fahrzeuge Aufsehen erregen.

    Des Weiteren ist die Ansicht weit verbreitet, Siegfried Marcus sei in zahlreichen Punkten das genaue Gegenteil von Carl Benz und Gottlieb Daimler gewesen. Er galt als ein Universalgenie, da er sich mit Chemie, Elektrotechnik, Beleuchtung, Galvanik sowie mit Verbrennungsmotoren beschäftigte. Insgesamt meldete er ganze 130 Patente in Ländern wie Österreich, USA, Deutschland, Frankreich, Belgien, Schweiz und Finnland an. Allerdings fand davon keines industrielle Anwendung und verfielen deshalb schnell nach seinem Tod. Ebenfalls hat er es nicht geschafft, das nötige Kapital für eine eigene Firma aufzubauen, ganz im Gegensatz zu Carl Benz. Deshalb befand er sich in der Lage, einen Partner suchen zu müssen, namentlich die Firma Märky, Bromovsky und Schulz, die ihrerseits im Wagenbau sehr unerfahren war. Bis heute kann man nicht mit Bestimmtheit sagen, wieso der zweite Marcus-Wagen niemals zu einem brauchbaren Fahrzeug entwickelt wurde. Zu dem Problem der Partnerfirma kamen außerdem noch andere Probleme, wie zum Beispiel Geldmangel und gesundheitliche Probleme. Wer sich in dieses Thema vertiefen möchte, kann Genaueres in einem biografischen Werk nachlesen. Bei der Anschaffung der entsprechenden Lektüre kann man dank Gutscheinen viel Geld sparen. Man braucht bloß den passenden Gutscheincode bei der Online-Bestellung einzutippen.

     

  • Siegfried Marcus Erfindungen - March 13th, 2014

    Siegfried Marcus lebte im 19. Jahrhundert und gilt als ein bedeutender Erfinder. Das konnte er vor allem durch den Bau seiner 2 Motorwagen beweisen. Das erste Modell entstand im Jahr 1870, was anhand von persönlich signierten Fotografien bewiesen werde kann. Im Vergleich zum später entstandenen zweiten Modell, war es noch wenig ausgereift. Somit fand der Motor einen Platz über den Hinterrädern, die gleichzeitig als Schwungräder dienten und aufgrund dessen am Fahrgestell befestigt sein mussten. Jedoch fehlten dieser Kreation einige essenzielle Details, zu denen Bremsen, der Fahrersitz, die Kupplung und die Lenkung zählen.

    Automobil-Erfindungen

    Geistreiche Überlegungen

    Doch von Enttäuschungen ließ sich Siegfried Marcus nicht unterkriegen, weshalb er rund 20 Jahre nach dem ersten Versuch, einen Weiteren startete. Dieses Mal schaffte er es, alle Mängel des ersten Modells gekonnt aufzuheben und baute alle noch fehlenden Vorrichtungen ein. Den zweiten Marcus-Wagen findet man auch heute noch in Wien, und zwar im Technischen Museum. Es wird als das älteste österreichische Automobil ausgestellt. Das Fahrgestell fertigte Marcus aus Holz an. Weiterhin besitzt der Wagen 2 Sitzbänke sowie einen 1 PS starken Viertaktmotor. Ruhmreich ist auch die zum Einsatz kommende elektrische Magnet-Abreiß-Zündung, die Marcus eigenhändig entwickelt hat. Damit kann das Gemisch über den Vergaser zubereitet werden. Interessant ist weiterhin die Kurbelwelle, weil diese mit einem Balancier ausgestattet ist, welcher der Funktion der ersten Dampfmaschinen ganz ähnlich ist. Leider kam es nie zu einer industriellen Umsetzung der Entwicklungen. Trotzdem finden seine Taten genügend Anhänger, weshalb jährlich viele Menschen in entsprechende Museen fahren, um noch verbliebene Erfindungen zu begutachten. Weil solche Fahrten aber recht teuer sein können, sollte man die Gelegenheit erfassen, mit Gutscheinen an Reisekosten zu sparen. Dazu muss man sich nur im Internet nach Gutscheincodes umsehen, die für das betreffende Reiseunternehmen passen. Sofern es sich um einen prozentualen Rabatt handelt, können unter Umständen sogar sehr hohe Summen gespart werden.

    Irrtümliche Erfindungen

    Entgegen der häufigen Annahme, hat Marcus niemals einen dritten Wagen entwickelt. Angeblich existiert ein Bild, das eine Blaupause einer Konstruktion zeigen soll. Dieses gehört allerdings zu A. Buberl und muss eine Projekt von Czischek angerechnet werden. Betrachtet man das Original, wird es besonders deutlich, weil die Beschriftung die Zugehörigkeit der Abbildung verrät. Nach wie vor kann das im Prager Technikmuseum besichtigt werden. Weiterhin findet man im Archiv des Technikmuseums von Wien einige undatierte Zeichnungen anderer Motorwagen, welche Marcus höchstpersönlich entworfen haben soll. Allerdings ist deren Ähnlichkeit zu den bisherigen Entwürfen sowie zum angeblichen dritten Motorwagen eher rudimentär. Deshalb vermuten viele Autoren, unter anderem Hardenberg, es handele sich dabei bloß um eine Projektzeichnung, also um eine Art Erstentwurf zu dem zweiten Wagen von Marcus. Es ist nämlich leicht erkennbar, dass sich am realisierten Fahrzeug einige Änderungen befinden, welche klar als Verbesserungen ausgewiesen werden können. Das wären beispielsweise:

    • eine stabilere Vorder- und Hinterachsaufhängung
    • das Übersetzungsverhältnis
    • der entfernte Starthebel

    Andere Errungenschaften Marcus

    Abgesehen vom Motorwagen konnte Marcus noch andere hilfreiche Erfindungen machen. Eine sehr bedeutende Errungenschaft stellt zum Beispiel der Verbrennungsmotor dar. Davon existieren insgesamt 10 Modelle. Den ersten baute er um 1870 und setzte ihn für seinen ersten Wagen ein, welcher ein motorisierter Handwagen war. Eine andere Erfindung war der Stationärmotor, der gleichzeitig als älteste Kreation gilt und sich derzeit im Technikmuseum in Wien befindet. 1950, als der zweite Marcus-Wagen endlich fahrtüchtig gemacht wurde, nahm man den Zündmagneten dieses Motors und baute ihn in den Marcus-Wagen. Dort fehlte nämlich der Originalmagnet. Sein zweiter entwickelter Motor ist dem Stationärmotor sehr ähnlich. Der Dritte ist auch heute noch in Prag zu begutachten. Es fällt durchweg auf, dass Marcus überwiegend Magnetzünder verwendete und auf Glüh- und Flammzünder verzichtete. Wer sich seine Erfindungen in einem biografischen Werk ansehen will, kann diese meist durch Gutscheine vergünstigt im Internet erwerben.

  • Erfindungen des Siegfried Marcus - March 13th, 2014

    Siegfried Marcus war ein Erfinder und Mechaniker aus dem 19. Jahrhundert. Sein erster Motorwagen entspringt der Zeit um 1870. Beweisen können das zahlreiche datiert sowie von Marcus persönlich signierte Fotos. Der Motor befand sich über den Hinterrädern, die automatisch als Schwungräder gedient haben und an dem Fahrgestell befestigt waren. Allerdings fehlten dem Motorwagen Bremsen, ein Fahrersitz, eine Kupplung sowie eine vernünftige Lenkung.

    Verbrennungsmotor

    Die Wege eines Erfinders

    Etwa 20 Jahre später, um 1888 baute Marcus seinen zweiten Wagen. Dieser wies alle Vorrichtungen auf, die im ersten Modell noch fehlten. Heute findet man das Modell im Technischen Museum von Österreich, als das älteste Automobil österreichischer Herkunft. Das Fahrgestell besteht aus Holz und besitzt 2 Sitzbänke. Angetrieben wird das Ganze von einem 4-Takt-Einzylindermotor, der eine Stärke von rund 1 PS besitzt. Das kommt vor allem durch die ebenfalls von Marcus entwickelte elektrische Magnet-Abreiß-Zündung zustande. Das Gemisch wird über den Spritzbürstenvergaser zubereitet. Die Kurbelwelle ist außerdem dahin gehend interessant, da sie über einen Balancier verfügt, der ähnlich funktioniert wie die ersten Dampfmaschinen. Jedoch kam es zu keiner industriellen Umsetzung seiner Entwicklungen. Sicherlich gibt es Menschen, die dennoch eine große Bewunderung für den Erfinder hegen. Sie haben zumindest die Möglichkeit, seine verbliebenen Erfindungen in Museen oder ähnlichen Lokalitäten zu betrachten. Sowohl für die Anfahrt nach Österreich als auch für den Besuch im Museum lassen sich Gutscheine im Internet finden. Gewährt einem der Gutscheincode einen prozentualen Rabatt, kann man besonders viel am Endpreis einsparen.

    Irrtümer und falsche Annahmen

    Marcus hat niemals einen dritten Wagen gebaut. Das Bild, welches das angeblich belegen sollte, stammt eigentlich von A. Buberl und zeigt eine Blaupause der Konstruktion eines Wagens. Das Ganze entstammt von dem Zeichentisch der Firma Bromovsky, Märky & Schulz, die Czischek als ein „Projekt“ bezeichnete. Erkennbar wird das Ganze vor allem an der Beschriftung. Das Original kann man auch heute noch im Prager Museum für Technik finden. Das Archiv des Wiener Technikmuseums enthält außerdem undatierte Motorwagen-Zeichnungen, die der Hand von Marcus entsprungen sein sollen. Diese ähneln dem „Projektwagen“ und dem zweiten Wagen von Marcus nur entfernt. Daher vermuten Hardenberg und weitere Autoren, dass es sich dabei um bloße Projektzeichnungen handelt, also um eine Vorstudie zum zweiten Marcus-Wagen. Am tatsächlich realisierten Fahrzeug sind nämlich Änderungen erkennbar, die man durchaus als Verbesserungen deuten kann. Dazu zählen beispielsweise:

    • die Hinter- und Vorderachsaufhängung
    • das Übersetzungsverhältnis des Antriebes
    • der weggelassene und unbrauchbare Starthebel

    Weitere ruhmreiche Erfindungen

    Nicht nur der Motorwagen zählt als eine große Errungenschaft des Erfinders Siegfried Marcus, sondern auch seine Überlegungen zu Vergasern und Verbrennungsmotoren. Von letzteren gibt es insgesamt 10 bekannte Modelle. Der erste wurde um 1870 gebaut und war vornehmlich für den ersten Wagen gedacht, einen motorisierten Handwagen. Drei Viertaktmotoren haben die Zeit überstanden und sich auch heute noch vorhanden. Der Stationärmotor stellt dabei die älteste Kreation dar und befindet sich zurzeit im Wiener Technikmuseum. Im Jahr 1950, als man den zweiten Marcus-Wagen in einen fahrtüchtigen Zustand bringen konnte, entnahm man diesem Motor seinen Zündmagneten und verbaute ihn in den Wagen, weil der Originalmagnet darin fehlte. Der zweite Motor befindet sich im Wagen und ähnelt dem Stationärmotor recht stark. Den dritten Motor kann man wiederum im Prager Museum für Technik begutachten. Auffällig ist, dass Marcus von Beginn an Magnetzünder verwendete und nicht etwa Flammrohr- oder Glühzünder. Bei allen erhaltenen Viertaktmotoren kommen Elektroden zum Einsatz, die im Verbrennungsraum angesiedelt sind und durch eine Trennung den Zündfunken erzeugen.

    Es ist immer wieder interessant, etwas über vergangene Erfindungen zu erfahren. Vor allem, wenn man bedenkt, zu welchen technischen Fortschritten sie bis heute geführt haben. Dank zahlreicher biografischer Werken können sich Menschen auch heute noch sehr detailliert über die damaligen Kreationen erkundigen. Entsprechende Werke gibt es sogar stark vergünstigt zu kaufen, vorausgesetzt, man besitzt einen passenden Gutschein oder Gutscheincode.

  • Siegfried Marcus - March 13th, 2014

    Siegfried Marcus wurde 1831 am 18. September in Malchin geboren und starb 1898 am 1. Juli in Wien. Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er in Wien und war als Erfinder und Mechaniker tätig. Dadurch, dass sein zweiter Motorwagen irrtümlich auf 1875 datiert wurde, galt er sogar noch um 1960 als Erfinder der Automobile.

    Auto Erfindung

    Ein Lebensüberblick

    Siegfried Marcus war der Sohn von Liepmann Marcus, einem Kaufmann, welcher im Vorstand einer jüdischen Gemeinde arbeitete. Siegfried absolvierte in der Heimatstadt eine Lehre zum Mechaniker und ging später im Jahre 1845 nach Hamburg. Aus dieser Zeit wurde von ihm nichts Besonderes bekannt. Einige Zeit später zog er in die Stadt Berlin, wo er sofort begann, in einer neu gegründeten Werkstatt, namens Halske und Siemens, zu arbeiten. Abgesehen davon ist aus seiner Zeit in Berlin nichts bekannt. Als Siegfried Marcus nach Wien auswanderte, umging er den Zwang, Militärdienst in Preußen zu leisten, weshalb das auch als primäres Motiv für diese Entscheidung gilt.

    Ab 1852 zog er dauerhaft in Wien und wohnte dort bis zum Tode. Zunächst arbeitete er in einer Werkstatt des Mechanikers Eduard Kraft, woraufhin er ab 1854 als Mechaniker und Laborant am Physikalischen Institut wurde. Zwischen 1855 und 1856 fand er eine Anstellung in der Geologischen Anstalt, was ihm die Gelegenheit gab, um 1856 sein eigenes Labor zu eröffnen. Dieses befand sich in der Mariahilfer Straße in Wien. Liebevoll nannte er es Telegraphenbauanstalt. Das war auch der Ort, an dem in den folgenden Jahren zahlreiche Gerätschaften für militärische sowie zivile Zwecke entstanden:

    • elektrische Beleuchtungskörper
    • Alkohol-, Benzin- und Gaslampen

    Damals konnten es sich noch nicht besonders viele Bürger leisten, solche neuen Errungenschaften zu erwerben. Heutzutage sieht es ganz anders aus. Selbst, wenn ein Einkauf droht, teuer zu werden, gibt es die Möglichkeit, mit lukrativen Gutscheinen Geld einzusparen. Dazu muss man bloß einen passenden Gutscheincode im Internet finden.

    Fortschritt durch Siegfried Marcus

    Aufgrund seiner zahlreichen Erfindungen konnte er viele Patente anmelden und die Geräte offiziell verkaufen. Das ermöglichte ihm gleichzeitig, seinen Lebensunterhalt gekonnt zu bestreiten. Vor allem wurde er aber bekannt, durch die Erfindung des Benzinmotors, der Vergaser und durch seine 2 Motorwagen. Letztere ließ er aber von externen Firmen anfertigen, da ihm seine kleine Werkstätte dazu keine Gelegenheit gab. Insgesamt konnte Marcus 130 Patente für verschiedene Gebiete und zahlreiche Länder anmelden. Dafür bekam er im Jahr 1867 auf der Weltausstellung in Paris sogar die Silbermedaille.

    Die Zeit nach dem Tod

    1898 verstarb Siegfried Marcus. Die Lebensgefährtin E. Baresch sowie die gemeinsamen Töchter Rosa Anna und Eleonora Maria waren die Erben. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung schwieg man Marcus während der Nazi-Diktatur tot. Man entfernte sogar ein Denkmal im Wiener Resselpark. Als Österreich wieder als befreit galt, stellte man das Denkmal an den rechtmäßigen Platz wieder zurück. Eine gewisse Tragik wird Siegfried Marcus durch die Tatsache verliehen, dass er angeblich das Automobil erfunden haben soll. Dieses wurde aber nachweislich von Benz und Daimler zum ersten Mal konstruiert.

    Noch immer kursieren viele Mythen rund um Siegfried Marcus. Beispielsweise behauptet man, er sei in seiner Zeit in Berlin eng vertraut mit W. von Siemens gewesen und hätte außerdem in Wien mit Professor Ludwig am Institut gearbeitet. Zudem heißt es, er hätte dem Kronprinzen Rudolf in Naturwissenschaften unterrichtet. Doch ebenso wie die angebliche Erfindung des Automobils sind diese Fakten nicht bestätigt und finden keinerlei Beweise. Wer am Lebenswerk des S. Marcus interessiert ist, kann sich dazu viele Fachbücher kaufen, unter anderem auch biografische Werke. Weil diese mitunter recht teuer werden können, empfiehlt es sich, Gutscheine zu verwenden. Heutzutage ist es nicht schwer, sich einen kostenlosen Gutscheincode aus dem Internet zu holen und ihn bei der Bestellung einzulösen.